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Fit, schlank und gesund durch bewusstes Stressmanagement

Eigentlich wollte ich nur einen Artikel über die Zusammenhänge von Stress und Übergewicht schreiben.
 
Allerdings habe ich dann beim Schreiben mir eingestehen müssen, dass ein Artikel dem nicht gerecht werden würde.
 
Das Thema Stress ist einfach viel zu komplex. Es greifen einfach zu viele Zahnrädchen ineinander, welche zu Stress führen bzw. Stress vorbeugen und vermeiden können. Also habe ich mich dazu entschlossen, das Thema genauer aufzurollen und daraus eine Artikelserie zu starten, welchem mein Credo „Fit, schlank und gesund durch den Alltag“ auch Gerecht wird.
 
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt Stress „zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts.“ Stress wird bereits bei ca. 70% aller Krankheiten als die Hauptursache genannt. 
 
Neben der Definition von Stress schauen wir uns auch die Faktoren an, welche zu Stress führen und vor allem, welche gesundheitlichen Folgen diese kurzfristig und langfristig haben werden.
 
Sie werden hier einen Kreislauf erkennen, der schnell klar macht, dass man mehr Achtsamkeit üben sollte, um so frühzeitig reagieren zu können und somit seine Gesundheit nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Natürlich werde ich auch Methoden aufzeigen, wie man Stress vorbeugen, meiden und abbauen kann.

 

Was ist Stress?

Was ist Stress? Wir alle reden darüber, sogar meine 10jährige Tochter sagt immer häufiger „ist das aber stressig heute…“. Aber was bedeutet „Stress“  und wie wirkt er sich auf unseren Körper?
 
Stress bedeutet zunächst einmal für jeden etwas anderes. Die einen empfinden den Arbeitsplatz als stressig, andere wiederum haben Stress im privaten Umfeld. Aber auch Prüfungsangst, Mobbing, permanente körperliche Anstrengung können Stress bedeuten oder auch Diäten zählen zu Stressfaktoren.
 

 

Stress kann man demzufolge auch als Druck, Belastung oder Spannung bezeichnen.
 
Medizinisch gesehen ist Stress eine Bezeichnung für die Reaktion unseres Organismus auf unspezifische Reize. Das heißt, der Körper reagiert auf Stress mit einer erhöhten Sympathikusaktivität (Sympathikus ist Teil unseres vegetativen Nervensystems, der unsere nach außen hin gerichtete Handlungsbereitschaft erhöht), welche eine vermehrte Ausschüttung von Ketacholaminen (Hormone des Nebennierenmarks) bewirkt und dies unter anderem zu Bluthochdruck führen kann.
 
Daraus kann man erkennen, dass der Begriff Stress ursprünglich nur beschreiben sollte, was unter Stresseinwirkung im Körper passiert. Denn an sich sind Stressreaktionen nicht gesundheitsschädigend.
 
Stress ist evolutionsbedingt als natürliche Fluchtreaktion des Körpers zu sehen.  Stress sicherte unsere Vorfahren das Überleben, indem sie sich der drohenden Gefahr, der Stresssituation durch Angriff oder Flucht entzogen.  
 
Damit wir auf mögliche Gefahren schnell reagieren können, muss unser Körper in sehr kurzer Zeit ein sehr hohes Maß an Energie freisetzen, unser Reaktionsvermögen wird stark erhöht. Die Herzfrequenz steigt an, die Atmung wird schneller, die Aktivitäten der Verdauungsorgane werden heruntergefahren und die Muskeln werden angespannt. Unser Organismus ist nun auf eine körperliche Aktivität vorbereitet. In der heutigen Zeit bleibt diese Reaktion aber meist aus,  wir bleiben gestresst am Arbeitsplatz sitzen. Wird unserem Körper nun keine Entwarnung gegeben, indem wir die Stresssituation verlassen, ändern bzw. beenden, wird die Stressreaktion nicht abgebaut und die körperliche Anspannung bleibt vorhanden.
 
Stress kann also im gesunden Ausmaß sehr förderlich sein, da dieser dann als anregend und leistungssteigernd empfunden wird. Diese Erscheinung nennt man auch Eustress, d.h. Stress hat in diesem Fall eine positive Wirkung auf unseren Körper. Eustress erhöht also unsere Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit.
 
Wann hat Stress aber dann eine negative Auswirkung auf unseren Körper, Disstress genannt? Erst wenn unser Körper einer dauerhaften Überforderung ausgesetzt wird, wird der vormals positive Stress zu Disstress (negative Wirkung).
 
Disstress entsteht also in Folge einer ungenügenden Adaptation unseres Körpers an Belastungen bzw. infolge einer Diskrepanz zwischen Anforderungen und subjektivem Bewältigungsverhalten.


Warum macht Stress krank?

Mediziner des Universitätsklinikums Heidelberg haben heraus gefunden, dass durch das ständige Ausschütten der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin ein bestimmtes Protein in den Körperzellen aktiviert, welches  Entzündungen und Abbauprozesse auslöst. 
 
Wenn wir unseren Körper nun einem permanenten Stressor (Reiz) aussetzen, hat das aufgrund der stets gleichartigen Reaktionsweise des Körpers folgende gesundheitliche Folgen:

    • dauerhafte Sympathikuserregung → Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

    • Erhöhung des Blutzuckerspiegels aufgrund der Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Kortison  → Leberschäden (Bsp. Fettleber) und anderer Organschäden (Nieren, Herz u.a.)

 

    • Darmtätigkeit ist beeinträchtigt  → Magen-Darm-Erkrankungen

 

    • Mangel an Vitalstoffen  →  Schwächung des gesamten Immunsystems bis hin zur ev. Krebsentstehung, Störungen des Nervensystems

 

    • Erhöhter Muskeltonus  →  Kopfschmerzen, Verspannungen, Haltungs- und Gelenkschmerzen – sowie schäden

 

    • Chronische Belastung durch Stress  → Leistungsverlust, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung, übermäßiger Verzehr von Alkohol, Medikamenten und ungesunder Nahrung (Süßigkeiten, FastFood), Schlafstörungen, Rastlosigkeit, Aggressivität, Depressionen, Gewichtszunahme, Beschleunigung des Alterungsprozesses in allen Geweben

 

 

Welche Stressoren (Reize) können Stress auslösen?

    • organisatorische Stressoren wie z.Bsp. bürokratische Strukturen, unklar defininierte Kompetenzen, starre und / oder steile  Hierarchien

 

    • personenbedingte Stressoren wie Ängste, Konflikte zwischen Beruf und Familie, Unsicherheit, finanzielle Probleme

 

    • chemische Stressoren wie Chemikalien, Drogen

 

    • seelische Stressoren wie Zeitdruck, Leistungsunterforderung aber auch Leistungsüberforderung, Prüfungssituationen, Versagensängste

 

    • soziale Stressoren wie Verlust von Angehörigen, Ablehnung durch andere Menschen, Gruppendruck, Rivalität, Mobbing, Konflikte, Meinungsverschiedenheiten

 

    • körperliche Stressoren wie Infektionen, Verletzungen, Lärm, Kälte, Hitze, Bewegungsmangel, Diäten, Schlafmangel

 

 

Personen die unter ständigem Stress stehen, verlieren oft die Übersicht über die Belastung. Hier ist es wichtig, innezuhalten und sich bewusst zu machen, welche Stressoren Auslöser für die persönliche Stresssituation ist.
 
Diese nun erkannt, gilt es Stress abzubauen und zukünftig vorzubeugen.
 
Für den kommenden Artikel werde ich Ihnen einen Stresstest erstellen und aufzeigen, wie Sie den Stress managen können.
 
Bis dahin bleiben Sie gesund.

 

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Fit, schlank und gesund durch bewusstes Stressmanagement

Eigentlich wollte ich nur einen Artikel über die Zusammenhänge von Stress und Übergewicht schreiben.
 
Allerdings habe ich dann beim Schreiben mir eingestehen müssen, dass ein Artikel dem nicht gerecht werden würde.
 
Das Thema Stress ist einfach viel zu komplex. Es greifen einfach zu viele Zahnrädchen ineinander, welche zu Stress führen bzw. Stress vorbeugen und vermeiden können. Also habe ich mich dazu entschlossen, das Thema genauer aufzurollen und daraus eine Artikelserie zu starten, welchem mein Credo „Fit, schlank und gesund durch den Alltag“ auch Gerecht wird.
 
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt Stress „zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts.“ Stress wird bereits bei ca. 70% aller Krankheiten als die Hauptursache genannt. 
 
Neben der Definition von Stress schauen wir uns auch die Faktoren an, welche zu Stress führen und vor allem, welche gesundheitlichen Folgen diese kurzfristig und langfristig haben werden.
 
Sie werden hier einen Kreislauf erkennen, der schnell klar macht, dass man mehr Achtsamkeit üben sollte, um so frühzeitig reagieren zu können und somit seine Gesundheit nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Natürlich werde ich auch Methoden aufzeigen, wie man Stress vorbeugen, meiden und abbauen kann.

 

Was ist Stress?

Was ist Stress? Wir alle reden darüber, sogar meine 10jährige Tochter sagt immer häufiger „ist das aber stressig heute…“. Aber was bedeutet „Stress“  und wie wirkt er sich auf unseren Körper?
 
Stress bedeutet zunächst einmal für jeden etwas anderes. Die einen empfinden den Arbeitsplatz als stressig, andere wiederum haben Stress im privaten Umfeld. Aber auch Prüfungsangst, Mobbing, permanente körperliche Anstrengung können Stress bedeuten oder auch Diäten zählen zu Stressfaktoren.
 

 

Stress kann man demzufolge auch als Druck, Belastung oder Spannung bezeichnen.
 
Medizinisch gesehen ist Stress eine Bezeichnung für die Reaktion unseres Organismus auf unspezifische Reize. Das heißt, der Körper reagiert auf Stress mit einer erhöhten Sympathikusaktivität (Sympathikus ist Teil unseres vegetativen Nervensystems, der unsere nach außen hin gerichtete Handlungsbereitschaft erhöht), welche eine vermehrte Ausschüttung von Ketacholaminen (Hormone des Nebennierenmarks) bewirkt und dies unter anderem zu Bluthochdruck führen kann.
 
Daraus kann man erkennen, dass der Begriff Stress ursprünglich nur beschreiben sollte, was unter Stresseinwirkung im Körper passiert. Denn an sich sind Stressreaktionen nicht gesundheitsschädigend.
 
Stress ist evolutionsbedingt als natürliche Fluchtreaktion des Körpers zu sehen.  Stress sicherte unsere Vorfahren das Überleben, indem sie sich der drohenden Gefahr, der Stresssituation durch Angriff oder Flucht entzogen.  
 
Damit wir auf mögliche Gefahren schnell reagieren können, muss unser Körper in sehr kurzer Zeit ein sehr hohes Maß an Energie freisetzen, unser Reaktionsvermögen wird stark erhöht. Die Herzfrequenz steigt an, die Atmung wird schneller, die Aktivitäten der Verdauungsorgane werden heruntergefahren und die Muskeln werden angespannt. Unser Organismus ist nun auf eine körperliche Aktivität vorbereitet. In der heutigen Zeit bleibt diese Reaktion aber meist aus,  wir bleiben gestresst am Arbeitsplatz sitzen. Wird unserem Körper nun keine Entwarnung gegeben, indem wir die Stresssituation verlassen, ändern bzw. beenden, wird die Stressreaktion nicht abgebaut und die körperliche Anspannung bleibt vorhanden.
 
Stress kann also im gesunden Ausmaß sehr förderlich sein, da dieser dann als anregend und leistungssteigernd empfunden wird. Diese Erscheinung nennt man auch Eustress, d.h. Stress hat in diesem Fall eine positive Wirkung auf unseren Körper. Eustress erhöht also unsere Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit.
 
Wann hat Stress aber dann eine negative Auswirkung auf unseren Körper, Disstress genannt? Erst wenn unser Körper einer dauerhaften Überforderung ausgesetzt wird, wird der vormals positive Stress zu Disstress (negative Wirkung).
 
Disstress entsteht also in Folge einer ungenügenden Adaptation unseres Körpers an Belastungen bzw. infolge einer Diskrepanz zwischen Anforderungen und subjektivem Bewältigungsverhalten.


Warum macht Stress krank?

Mediziner des Universitätsklinikums Heidelberg haben heraus gefunden, dass durch das ständige Ausschütten der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin ein bestimmtes Protein in den Körperzellen aktiviert, welches  Entzündungen und Abbauprozesse auslöst. 
 
Wenn wir unseren Körper nun einem permanenten Stressor (Reiz) aussetzen, hat das aufgrund der stets gleichartigen Reaktionsweise des Körpers folgende gesundheitliche Folgen:

    • dauerhafte Sympathikuserregung → Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

    • Erhöhung des Blutzuckerspiegels aufgrund der Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Kortison  → Leberschäden (Bsp. Fettleber) und anderer Organschäden (Nieren, Herz u.a.)

 

    • Darmtätigkeit ist beeinträchtigt  → Magen-Darm-Erkrankungen

 

    • Mangel an Vitalstoffen  →  Schwächung des gesamten Immunsystems bis hin zur ev. Krebsentstehung, Störungen des Nervensystems

 

    • Erhöhter Muskeltonus  →  Kopfschmerzen, Verspannungen, Haltungs- und Gelenkschmerzen – sowie schäden

 

    • Chronische Belastung durch Stress  → Leistungsverlust, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung, übermäßiger Verzehr von Alkohol, Medikamenten und ungesunder Nahrung (Süßigkeiten, FastFood), Schlafstörungen, Rastlosigkeit, Aggressivität, Depressionen, Gewichtszunahme, Beschleunigung des Alterungsprozesses in allen Geweben

 

 

Welche Stressoren (Reize) können Stress auslösen?

    • organisatorische Stressoren wie z.Bsp. bürokratische Strukturen, unklar defininierte Kompetenzen, starre und / oder steile  Hierarchien

 

    • personenbedingte Stressoren wie Ängste, Konflikte zwischen Beruf und Familie, Unsicherheit, finanzielle Probleme

 

    • chemische Stressoren wie Chemikalien, Drogen

 

    • seelische Stressoren wie Zeitdruck, Leistungsunterforderung aber auch Leistungsüberforderung, Prüfungssituationen, Versagensängste

 

    • soziale Stressoren wie Verlust von Angehörigen, Ablehnung durch andere Menschen, Gruppendruck, Rivalität, Mobbing, Konflikte, Meinungsverschiedenheiten

 

    • körperliche Stressoren wie Infektionen, Verletzungen, Lärm, Kälte, Hitze, Bewegungsmangel, Diäten, Schlafmangel

 

 

Personen die unter ständigem Stress stehen, verlieren oft die Übersicht über die Belastung. Hier ist es wichtig, innezuhalten und sich bewusst zu machen, welche Stressoren Auslöser für die persönliche Stresssituation ist.
 
Diese nun erkannt, gilt es Stress abzubauen und zukünftig vorzubeugen.
 
Für den kommenden Artikel werde ich Ihnen einen Stresstest erstellen und aufzeigen, wie Sie den Stress managen können.
 
Bis dahin bleiben Sie gesund.

 

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