Schlank aus dem Urlaub – mit diesem Notfall – Plan wird Ihr Sommerurlaub nicht zur Figurfalle. 

 

Bauch – weg

In wenigen Tagen beginnt Ihr Urlaub? Keine Panik mit Hilfe einer Entschlackung können Sie so ganz locker ein paar wenige Kilos wegschlacken. Trinken Sie besonders viel stilles Wasser, frisch gepresste Gemüsesäfte, ungesüßte Kräutertees. Verzichten Sie in dieser Zeit auf Kaffee, Alkohol, Fastfood und Süßigkeiten. Vorzugsweise essen Sie gedünstetes Gemüse und Fisch – gewürzt mit frischen Kräutern. Auch sollten Sie Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis weglassen.

Wenn Sie anfällig gegenüber Blähungen sind, dann meiden Sie Rohkost, kohlensäurehaltige Getränke und Hülsenfrüchte.

 

Das 5-Minuten Notfall – Workout 

Bauen Sie effektive Fitmacher einfach in Ihren Alltag ein. Nutzen Sie die Zeit des Zähneputzens z.Bsp. für das Po anspannen oder eine paar Kniebeuge. Trippeln Sie am Ort. Nehmen Sie überall wo es sich anbietet die Treppe. Warum nicht auch mal diese hoch rennen? Machen Sie abends vorm Fernseher Kniebeuge, oder Sit-Ups.

 

Dickmacherfalle – Hotel

Das wohl höchste Risiko um im Urlaub zuzunehmen, verbirgt sich am Hotel-Buffet.

Gerade wenn man all-inklusive gebucht hat, ist die Gefahr groß, viel zu viel zu essen- und das oft über 2 oder 3 Wochen. Kein Wunder wenn dann die Kilos schnell wieder drauf sind.

Verschaffen Sie sich zunächst erst mal einen Überblick über die angebotenen Speisen, immer mit dem Gedanken, Sie sind ja noch einige Tage hier. Und mal ehrlich, das Meiste wiederholt sich doch nach wenigstens 3 Tagen wieder. Allein dieser Gedanke sollte Sie doch schon daran hindern, sich den Teller  maßlos voll zu laden. Ein weiterer Anhaltspunkt – 3-mal am Abend zum Buffet –a la 3-Gänge-Menü.

Nehmen Sie einen kleinen Teller und suchen Sie sich Gesundes aus. Nudel, Reis, Kartoffeln, Brot bekommen Sie auch zu Hause. Warum also nicht das gegrillte landestypische Gemüse, dazu gedünsteter oder gegrillter Fisch und viel Salat nehmen?

Grundsätzlich gilt: Bei Gemüse und Salat können Sie so richtig zugreifen. Auch Fisch und mageres Fleisch ohne Fettrand und Panade gefährden die Bikinifigur nicht. Aufpassen heißt es jedoch  bei Pommes, fetthaltigen Aufläufen und allem Frittierten. Schwere Soßen, fettige Dressings und Überbackenes ebenfalls meiden.

Tipp: Als Vorspeise eine Suppe oder einen großen Salat wählen.

Dann können Sie auch etwas mehr essen, ohne dass es sich gleich auf den Hüften niederschlägt.

Und noch etwas. Halten Sie sich beim Dessert zurück – auch wenn es noch so verlockend ist. Denn diese haben so Ihre süßen Tücken. Greifen Sie hier lieber zum frischen Obst und wenn es etwas Süßes sein soll, dann nur etwas – zum Genießen.

Wenn Sie all-inklusive gebucht haben, dann denken Sie auch bei den Snacks an Ihre Hüften.

Am besten ist es wenn Sie sich diesem Futter-Dauerstress gar nicht erst aussetzen. Buchen Sie statt all-inklusive nur Halbpension oder Frühstück und genießen Sie die landestypische Küche vor Ort.

 

Hier habe ich Ihnen mal von meinem Reisen einen kleinen Länder Guide zusammengestellt – so wissen Sie was Sie wo mit gutem Gewissen essen können.

Griechenland

Hier können Sie z.Bsp. ungehindert die gefüllten Paprikaschoten mit Rinderhack essen. Meiden Sie dagegen das fette Moussaka, denn das schlägt mit 900 kcal zu Buche.

  

Italien

Hier ist natürlich die Auswahl an frischen Meerestieren groß. Diese können Sie gegrillt und gedünstet genießen. Die Gemüseantipasti sind auch sehr zu empfehlen. Und wenn es doch Pasta sein soll, dann lieber Spaghetti Arrabiata. Denn die Schärfe kurbelt den Stoffwechsel an. Zu meiden sind natürlich Nudelgerichte mit Sahnesaucen etc.

  

Spanien

Der absolute Favorit für die Figur ist natürlich die Gazpacho. Mit ihren knapp 300 kcal schlägt sie fast alle Mahlzeiten. Aber auch frischen Fisch – gegrillt oder gedünstet – kann man bedenkenlos genießen. Bei Paella ist Vorsicht geboten. Hier ist oft recht viel Fett enthalten.

 

Österreich

In Österreich wird es schwierig, sich leicht und hüftfreundlich zu ernähren. Hier muss man einfach wissen, dass die Beilagen und Desserts es in sich haben. Was noch akzeptabel ist, ist das Wiener Schnitzel – wenn es aus Kalbsfleisch zubereitet ist und die Panade nicht vor Fett trieft.

  

Frankreich

Gut sättigend und mit ca. 500 kcal ist die Bouillabaisse ein leichtes und landestypisches Essen. Und wenn Sie tatsächlich Gänsestopfleber probieren wollen – das ist reines Fett! Von der Tierquälerei mal ganz zu schweigen

 

Zurückhaltung beim Alkohol 

Alkohol, egal ob Wein, Prosecco, Schnaps oder Cocktails haben nicht nur einiges an Kalorien, sie machen auch zusätzlich Appetit. Verzichten Sie also besser auf den Cocktail am Nachmittag und gönnen sich stattdessen lieber ein Glas trockenen Weiß- oder Rotwein am Abend zum Essen.

 

Niemals hungrig an das Buffet

Völlig kontraproduktiv ist es, zwischen Frühstück und Abendessen gar nichts zu essen. Da bleibt es nämlich nicht aus, dass man völlig ausgehungert zum Abendessen erscheint, und sich die Teller maßlos voll lädt. Besser ist es, zum Mittag etwas Leichtes (Salat oder Gemüse) zu essen. 

 

Nicht zu spät Essen

Wir sind es gewöhnt, recht früh am Abend am zu essen. Im Süden herrschen aber andere Sitten. Da wird aufgrund der hohen Temperaturen oft extrem spät gegessen. Mit dem Unterschied, die Südländer sind es seit eh und je gewohnt – wir jedoch  bezahlen das Schlemmen am späten Abend mit Schlaflosigkeit und extra Pfunden!

Besser ist es hier, ebenfalls früh zu essen oder wenn es doch später ist, sich dann mit einem kleinen, leichten Snack zu begnügen.

 

Strandfallen entlarvt

Das Eis am Strand

Das Eis am Strand gehört im Urlaub einfach dazu. Wer jedoch auf seine Figur achten will, sollte sich diesen Luxus nicht jeden Tag gönnen. Wählen Sie hier lieber die kalorienärmeren Wasser- oder Fruchtsorbets, statt die Kalorienbombe Sahneeis. Genießen Sie die kühle Köstlichkeit nur ab und zu, und in kleinen Portionen. Sie müssen auch nicht auf den Besuch im Eis-Café verzichten, wenn Sie auch hier mit Bedacht wählen. So ist eine Portion Fruchtsorbet mit frischen Früchten figurfreundlicher als ein Schokoladeneisbecher mit Sahne.

Oder warum probieren Sie nicht einmal die kalorienärmere Variante der Erfrischung aus? Frucht-Buttermilch oder Fruchtmolke sind leckere Durstlöscher und sättigen noch dazu.

Wenn Sie dennoch nicht auf Süßes verzichten wollen, dann greifen Sie  lieber zu frischen Früchten. Gerade in den südländischen Regionen, schmecken die Sommerfrüchte um ein Vielfaches besser als bei uns.

Kosten Sie also diese Möglichkeiten aus und greifen Sie ungeniert zu den zahlreichen fruchtigen Alternativen! Gut gekühlte Melone ist eine echte Erfrischung und enthält nur um die 40 Kalorien pro 100g. Oder leckere, Aprikosen oder saftige frische Pfirsiche, die in Griechenland schon mal die Größe einer Apfelsine haben können. 

 

Figurfalle Strandliege 

Stundenlang am Strand liegen, herrlich. Endlich mal Zeit gute Bücher zu lesen. Besser für die Figur ist jedoch, wenn Sie etwas Bewegung in Ihre Urlaubstage bringen. Und da bieten sich gerade im Sommer so einige Möglichkeiten.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem täglichen Spaziergang am Meer, besser noch im Wasser. Denn da ist der Widerstand größer und Sie beanspruchen Ihre Muskeln mehr. Oder jeden Tag  15-30 Minuten Power-Schwimmen, egal ob im Pool oder Meer? Nutzen Sie das Sportangebot vom Hotel. Oft werden hier auch viele Strandspiele und Sport am Strand angeboten.

 

Trinken Sie über den Durst – aber das Richtige

Gerade bei Hitze ist es überaus wichtig viel zu Trinken. Aber bitte keine süßen Limonaden, Colas, Eistees, Eiskaffees, reine Fruchtsäfte oder auch die im Supermarkt erhältlichen Smoothies. Das sind wahre Kalorienbomben. Schlankere Durstlöscher sind hier stilles Mineralwasser gern mit einer Scheibe Zitrone, Kräuter – oder Minztees oder alternativ Schorlen.

Möchten Sie dennoch auf Ihren Genuss nicht verzichten, dann löschen Sie zuerst Ihren Durst mit stillem Wasser und greifen Sie dann maßvoll zu den Genussgetränken.

Mit dieser Übersicht, fällt es Ihnen bestimmt leichter, sich den kalorienärmeren Durstlöschern zu widmen.

  • Glas Smoothie (200 ml ca. 115 kcal) – alternativ Glas Apfelsaftschorle (Verhältnis 1:3 gemischt 19 kcal)
  • Glas Eiskaffee mit Sahne (200 ml ca. 182 kcal) – alternativ Becher Eiskaffee mit Crashed Ice (200 ml ca.34 kcal)
  • Glas Rotwein(150 ml 128 kcal) – alternativ Glas Weißweinschorle (150 ml 57 kcal)
  • Glas Weizenbier (500 ml 200 kcal) – alternativ Flasche alkoholfreies Radler(0,33 l 95,7 kcal)
  • Glas Pina Colada (360 ml ca. 300 kcal)- alternative Glas alkoholfreier Saftcocktail (200ml ca. 145 kcal)

 

Fazit für einen schlanken Sommerurlaub

 

Genießen erlaubt – in Maßen

Täglich eine kleine kulinarische Sünde und diese dann auch bewusst genießen. Wichtig dabei ist, diese dann mit Bedacht auswählen: entweder das Eis am Pool, das Stückchen Kuchen am Nachmittag oder der Extra-Drink am Abend  an der Bar.

 

Bleiben Sie aktiv

Bewegung ist vor allem dann wichtig, wenn man sich dennoch im Urlaub nicht zurückhalten kann und mehr isst, als dem Körper gut tut. Zudem sorgt ein aktiver Urlaub für mehr Abwechslung und hat einen positiven Nebeneffekt. Egal welche Sportart Sie betreiben, Sie verbrennen zusätzliche Kalorien und steigern Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden.

 

Haben Sie Spaß im Urlaub. Unternehmen Sie viel vor Ort und bleiben Sie  in Bewegung. Ob Sie nun das Kulturprogramm bevorzugen oder gern wandern, Radfahren oder schwimmen gehen: wenn Sie aktiv sind, denken Sie nicht ans Essen und verbrennen zusätzlich Kalorien.

Und wenn Sie es mit den Extrasünden im Urlaub nicht übertreiben und wissen, wo die Kalorienfallen lauern, dann müssen Sie auch das Urlaubsmitbringsel „Hüftgold“ nicht befürchten.

In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen unbeschwerte und schöne Ferien.

 

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann freue ich mich über ein „gefällt mir“.  Ich freue mich auch über Ihre Tipps und Tricks, wie Sie Ihren Urlaub ohne Reue genießen und dennoch schlank zurück kommen.