Kriterien für Ihr persönliches Bewegungsprogramm

Es ist nichts neues, dass der Mensch Bewegung braucht, um gesund, schlank und leistungsfähig zu bleiben.

Der französische Philosoph sagte bereits:

“Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod. …”

Wie wir uns Bewegung verschaffen, ist unserem Körper dabei so ziemlich egal. Internationalen Empfehlungen zufolge sollte man sich täglich 30 Minuten bewegen – mindestens.

Welche Art von Bewegung Sie dabei bevorzugen, ob zügiges Gehen, Walken, Radfahren oder der Gang ins Fitnessstudio ist dabei so ziemlich egal. Wichtig ist, dass die Muskeln aktiviert werden, der Puls ansteigt und der Stoffwechsel auf Touren kommt. Moderate Anstrengungen reichen dabei völlig aus.

Diejenigen die ihr Gewicht reduzieren wollen, sollten die 30 Minuten als absolutes Minimum betrachten und das Pensum an Bewegung möglichst ausdehnen. Wobei hier die kontinuierliche Ausdauer ganz klar im Vorteil ist.

Dabei ist es auch ganz egal, ob Sie jetzt 2 Stunden Radfahren oder die Bewegungsdauer in kleineren Etappen erreichen. Wichtig ist, dass das Verhältnis zwischen aufgenommener Nahrung und der vom Körper verbrauchten Energie stimmig ist. Sie müssen also mehr Energie verbrennen als Sie Ihrem Körper zuführen.

Ideal ist es natürlich, wenn Sie 2 bis 3 mal / Woche Sport treiben, und möglichst zwischen den Tagen einen Erholungstag einlegen. Auch wenn sich das jetzt viel anhört, eines kann ich Ihnen versichern.

Wenn Sie erst einmal IHRE Sportart gefunden haben, die Ihnen auch wirklich Freude bereitet und dranbleiben, kommt von ganz allein die Lust an Bewegung.

Sollten Sie gesundheitliche Beschwerden haben, und / oder lange Zeit gar keinen Sport gemacht haben, dann ist es ratsam  zu Beginn einen Arzt zu konsultieren.

Ich persönlich fahre z.Bsp. sehr gern Rad und gehe ich meinem Urlaub regelmäßig Bergwandern. Ansonsten praktiziere ich regelmäßig Yoga oder die 5 Tibeter. So tue ich etwas für meine Ausdauer und Muskelkräftigung.

 

Radfahren ist eine Sportart die für Jedermann geeignet ist, egal ob jung oder alt, übergewichtig oder Beschwerden in den Gelenken.

Der Vorteil am Radfahren ist auch, dass Sie diesen Sport perfekt in Ihren Alltag integrieren können. Fahren Sie doch statt mit dem Auto mit dem Fahrrad auf Arbeit.

Dennoch sollten Sie sich nicht überschätzen, wenn Sie lange Zeit keinen Ausdauersport betrieben haben.

Beginnen Sie mit kurzen Strecken und steigern Sie sich wöchentlich.

 

Schwimmen ist ebenfalls eine Sportart, die für übergewichtige Personen und Personen mit Gelenkschmerzen super geeignet ist. Gleichzeitig wird hier die Rückenmuskulatur gestärkt, die aufgrund der meist sitzenden Tätigkeiten bei vielen nicht mehr ausgeprägt ist.

 

Nordic Walking ist für Einsteiger besser geeignet als Jogging. Die Abbruchrate ist hier auch geringer. Desweiteren ist es gelenkschonender.

Wichtig aber ist, dass die Stöcke richtig gehalten werden, sonst bleiben Gelenkbeschwerden nicht aus. Besser also zu Beginn einen Kurs besuchen, in welchem man die Haltung der Stöcke richtig lernt.

 

Weiteres informatives Wissen und eine Auswahl an den unterschiedlichsten Sportarten hat die Techniker Krankenkasse in ihrer kostenlosen Broschüre „Bewegung“ (https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/48654/Datei/567/TK-Broschuere-Bewegung.pdf) zusammengestellt.


Weitere Möglichkeiten, um Bewegungsphasen direkt in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren:

(Auszug aus meinem Buch „Gesund und fit im Büro)

  • Beginnen Sie den Tag mit einem zügigen Gang. Parken Sie Ihr Auto weiter weg vom Büro und laufen Sie die letzten 10 Minuten zügig zum Büro. Oder steigen Sie eine S-Bahnstation früher aus. Nicht nur das dieser Gang wach macht, Sie bringen Ihren Kreislauf in Schwung und haben schon die ersten Bonusmeilen Bewegung für den Tag gesammelt.
  • Genauso gut können Sie auch mit dem Fahrrad ins Büro fahren. Oder Sie legen zumindest die Strecke von Wohnung bis zur U-Bahn mit dem Fahrrad zurück.
  • Laufen Sie der Mittagsmüdigkeit davon. Essen Sie etwas Gesundes und begeben Sie sich dann für einen kurzen aber intensiven Spaziergang nach draußen. Das Mittagstief verschwindet so ganz von selbst und Ihr Bonusmeilenkonto ist wieder ein Stückchen voller geworden.

  Stresshormone überlisten  

  • Angestauter Stress macht hungrig und dick. Am besten lässt sich Stress abbauen, indem Sie sich körperlich betätigen. Warum also nicht den Arbeitsstress hinter sich lassen, indem man abends noch einen Spaziergang macht oder aber auch im Garten sich “verausgabt”.
  • Gehen Sie zu Fuß oder steigen Sie auf´s Fahrrad. (zum Einkauf, auf Arbeit, zu Verabredungen, in der Mittagspause)
  • Nehmen Sie die Treppe zu Ihrem Büro, im Kaufhaus oder in anderen Gebäuden.
  • Stehen Sie im Büro öfters auf. Halten Sie Kurzmeetings im Stehen ab. Überbringen Sie Ihrer Kollegin die Nachricht persönlich und nicht per e-mail.
  • Tauschen Sie Ihren Bürostuhl ab und an gegen einen Gymnastikball aus.

 

Egal wie Sie sich bewegen. Wichtig ist, dass Sie sich bewegen – mindestens 30 Minuten am Tag.

Und wenn Sie erst einmal angefangen haben, wird die Bewegung irgendwann zur liebgewonnenen Gewohnheit.

 

Schreiben Sie mir, welche Veränderungen Sie bei sich spüren konnten, sobald Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag eingebaut haben.

Und natürlich freue ich mich, wenn Sie meine Leser an Ihren ganz persönlichen Alltagsbewegungen teilhaben lassen.

 

 

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