Wo man hinschaut, wird für Diäten -im Sinne für recht schnell abnehmen – geworben. Aber über die Gefahren, die mit ihnen verbunden sein können, spricht niemand.

Eine davon ist eine unterdurchschnittliche Magnesiumversorgung.

Die Versorgung mit Magnesium ist bei stressbedingtem Übergewicht ebenso unzureichend wie bei den meisten Diäten. Abgesehen davon müssen wir heutzutage hinnehmen, dass unsere Nahrungsmittel immer stärker industriell verarbeitet werden.

Statt unserem Organismus lebenswichtiges Magnesium zuzuführen, berauben die Zutaten – beispielsweise verschiedene Zuckersorten – uns um unsere Magnesiumvorräte.

Selbst bei hochwertiger Ernährung aus frischen Zutaten können unter bestimmten Bedingungen Mangelerscheinungen auftreten. Zum einen enthalten unsere Lebensmittel von Natur aus nicht mehr so viele Vitalstoffe wie einst. Überdüngte und ausgelaugte Böden sind dafür die Ursache.

Unser verändertes Essverhalten spielt ebenfalls eine Rolle. Wir verzehren nicht mehr bevorzugt hochwertige Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, sondern begnügen uns mit nährstoffarmen Weißmehlprodukten, Süßigkeiten, Fastfood und Fertignahrung.

Die Magnesiummenge deckt im Normalfall den Tagesbedarf. Beginnt man auf dieser Grundlage aber eine Diät, kann es zu einem Magnesiumdefizit kommen. Zum einen wird die Aufnahme des lebenswichtigen Mineralstoffes bei vielen Diätkonzepten erheblich reduziert. Zum anderen sind die Magnesiumdepots im Organismus durch Ernährungsfehler längst leergefegt. Der Tagesbedarf an Mineralstoffen ist durch die Diätmaßnahme plötzlich nicht mehr gedeckt. Ein eventueller Mehrbedarf wird schon gar nicht berücksichtigt. Der aber ist bereits gegeben, wenn man zum Abnehmen mehr Sport treibt und intensiver schwitzt. Auch in einem heißen Sommer verliert der Körper vermehrt Salze und Mineralstoffe durch Schwitzen.

Wenn man durch eine Diätmaßnahme schlank werden möchte, sollte man neben einer ganzheitlichen ausgewogenen Diät umso mehr auf seinen Magnesiumspiegel achten.

Überhaupt ist auch bei reduzierter Kalorienzufuhr eine vitalstoffreiche Kost anzustreben. Einseitige Crash-Diäten mit reduzierter Kalorienmenge bedeuten auch eine mögliche Unterversorgung.

Stress im Beruf kann genügen, um den Magnesiumabbau zu erhöhen.

Auch im Alter wird mehr Magnesium verbraucht oder nicht richtig aufgenommen.

Die ausreichende Magnesiumversorgung ist abhängig von der Wahl der Lebensmittel, der gewählten Zubereitungsart, dem allgemeinen Gesundheitszustand und dem Lifestyle. Ist dieser mit einer Vorliebe für Fastfood, täglichem Alkoholkonsum oder Diätnahrung verbunden, kann es kritisch werden. Die meisten Mineralwässer gleichen einen Magnesiumverlust nicht aus. Colagetränke und süße Brausen, Schwarztee oder Kaffee bauen den Mineralstoff sogar massiv ab bzw. sorgen für eine erhöhte Ausspülung. Fatal daran ist aber, dass man den Magnesiumverlust lange Zeit nicht bemerkt. Beim Abnehmen aber kann er sich unangenehm bemerkbar machen. Bekannt ist auch, dass ständiger Gebrauch von Abführmitteln zu einem Magnesiumdefizit führt. Um diesen Preis sollte man nicht schlank werden wollen.

Folgen eines aktuten Magnesiummangels

Die Folge eines akuten Magnesiummangels sind Wadenkrämpfe und Muskelzuckungen. Man kann das Gefühl haben, ein Muskel der Wade sei um mehrere Zentimeter verkürzt und stramm. Der Organismus bedient sich an den Magnesiumspeichern, um das Defizit auszugleichen. Sind die Speicher aber durch Ernährungsfehler und Diätprodukte entleert, kann der Ausgleich nicht funktionieren. Wenn das schlank werden wollen zum Stressfaktor wird, macht sich der Magnesiummangel durch geringere Belastungsfähigkeit und schnellere Erschöpfung bemerkbar. Viele Diäten begünstigen einen Magnesiummangel. Vor allem die Diätformen, die auf Pulvergetränken basieren, stellen ein Risiko dar. Wichtig ist eine ausgewogene und kalorienreduzierte, aber vitalstoffhaltige Kost. Schneller Gewichtsverlust durch eine Crash-Diät und eine plötzlich erhöhte Bewegungsfrequenz können sich zu einem Magnesiumdefizit aufschaukeln. Je leerer die Magnesiumdepots bereits sind, desto schneller wird man Defizite bemerken.

 

Eine abwechlsungsreiche und hochwertige Ernährung ist eine der 4 Säulen für das Projekt: „Gesund abnehmen“

Möchte man gesund abnehmen, sollte man auf eine abwechslungsreiche Ernährung achten, die für eine langfristige Ernährungsumstellung sorgt. Mehr Bewegung ist in jedem Fall richtig, denn ohne sie kann man die Fettverbrennung nicht wirksam erhöhen. Erkennt man, dass man in der Vergangenheit Ernährungsfehler zu verbuchen hatte, sollte man bei einer Diätmaßnahme umso mehr auf eine ausreichende Magnesiumversorgung achten. Was der Begriff „ausreichend“ bedeutet, kann man online in einem Magnesium-Bedarfsrechner, besser noch durch einen Check bei einem Arzt ermitteln.

Zusätzlich zur Ernährungssituation muss man aber bei einer Diät auch die Wetterlage, besondere Stressfaktoren oder den Grad sportlicher Betätigung berücksichtigen. Außerdem erfolgt die Magnesiumaufnahme immer in Korrelation mit einer ausreichenden Menge Calcium. Hinzu kommt, dass bei bestimmten Nahrungsmitten die Bioverfügbarkeit der enthaltenen Mineralstoffe höher oder niedriger sein kann. Bei einseitiger Diätkost kann es also auch zu reduzierter Bioverfügbarkeit von Magnesium kommen. Am besten nimmt der Organismus Magnesiumcitrat auf. Es ist besonders hoch dosiert in Produkten aus Vollkorngetreide, aber auch in grünen Blattgemüsen oder Hülsenfrüchten enthalten. Die Nahrung, die zum Übergewicht führt, ist meist nicht aus solchen Magnesiumlieferanten zusammengestellt. Die stressbedingt gefutterte Tafel Schokolade wird durch ihren Zuckergehalt zum Magnesiumkiller. Stressfutter wie Döner, Pommes mit Mayo oder Pizza enthält kaum Magnesium, geschweige denn Vitalstoffe.

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